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Arbeitskreis Mobilität und Verkehr

Immer stärker werden wir in den letzten Jahren mit Straßenbauvorhaben/Ortsumfahrungen konfrontiert, die große Gemeinsamkeiten haben: Sie verbrauchen viel Fläche, vernichten/durchschneiden Lebensräume, führen zu weiterer Zunahme von Individualverkehr und damit zu mehr Feinstaub, NOx-Emissionen, Atemwegserkrankungen, Lärm und Lichtverschmutzung. Kurzum: Sie konterkarieren alle Klimaschutzbemühungen und zementieren auf Jahrzehnte das Problem. Individualverkehr wird nicht vermieden oder reduziert, sondern nur verteilt.

Während andernorts die dringend notwendige Verkehrswende (siehe z. B. BN-Mitgliederentscheid in Nürnberg) zumindest zaghaft angegangen wird, ignoriert die hiesige Politik dies. Vermutlich waren noch nie so viele Ortsumfahrungen geplant, wie derzeit.

Wir sind fest entschlossen, gegen diese nachhaltige Zerstörung unserer Heimat noch stärker vorzugehen. Frei nach Gerhard Polt „… was man liebt, betoniert man doch nicht zu…“ sind wir gezwungen, uns intensiver als bisher mit dem unerquicklichen Thema zu befassen. Dazu brauchen wir aber mehr Mitstreiter, um die Arbeit auf mehr Schultern zu verteilen.

Deshalb gründen wir demnächst den Arbeitskreises „Mobilität und Verkehr“ in der Kreisgruppe neu.

Wahrscheinlich muss das erste Treffen in der bewährten WeMeetingform stattfinden. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, der Arbeitskreis soll auch zur gegenseitigen Information dienen. In erster Linie geht es darum, sich kritisch mit den Planungen zu befassen und Überzeugungsarbeit bei den Entscheidungsträgern zu leisten. Es soll möglichst nicht soweit kommen, dass nur noch eine Klage wie z. B. im Fall der Dinkelsbühler Mutschach übrig bleibt.     

Verkehrswende bedeutet: Mobilitätsbedürfnisse befriedigen, weitgehend ohne neue Straßen zu bauen, ohne Flächenverbrauch, Luftverschmutzung, Lärm und ausufernde Kosten in Kauf zu nehmen. Wohlstand und Mobilität ohne neue Straßen ist das Leitziel des BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN). Verkehrsprojekte, die Mensch, Umwelt und öffentliche Haushalte belasten, müssen vermieden werden. Ebenso wichtig ist die Verlagerung auf umwelt- und klimafreundliche Verkehrsmittel: von A wie Ampelschaltung  bis Z wie Zugverkehr. Denn Verkehr schafft zahlreiche Probleme.

Oliver Rühl und Helmut Altreuther


WARUM SICH DER BN FÜR DIE VERKEHRSWENDE EINSETZT

  • Klimaschutz
    •   Verringerung des Individualverkehrs
  • Biodiversität & Artenschutz
    •  Zersiedlung & Zerschneidung von Lebensräumen
    • Genetische Austausch wird unterbrochen
  • Flächenverbrauch
    •  25% des bayerischen Flächenverbrauchs entsteht durch Verkehrsflächen
    •  Autobahnerweiterung, Ortsumgehungen, Parkplätze, Missachtung Anbindegebot
  • Gesundheitsbelastung
    •  Feinstaub, NOx-Emissionen, Atemwegserkrankungen
  • Lärm- & Lichtverschmutzung

Kontakt

Kreisgruppe Ansbach
bn-ansbach@t-online.de
AK Mobilität & Verkehr i.G.
BN Kreisgruppe Ansbach