Natur- und Umweltstiftung

www.umweltstiftung-an.de

Die Satzung sieht als Stiftungszweck folgende wesentliche Ziele vor:

  • Sicherung, Gestaltung und Pflege von Lebensräumen
  • Aktivitäten zur Umweltbildung, insbesondere für Kinder und Jugendliche
  • Aktivitäten zur Ressourcenschonung, zur Schadstoffvermeidung und zum Einsatz erneuerbarer Energien

Stiftungsdaten, Stand januar 2019

Das Stiftungskapital beträgt derzeit etwa 1.000.000,- EUR. Ein beträchtlicher Teil davon resultiert in Form von ökologisch wertvollen Flächen (derzeit über 32 Hektar), die in Form von Schenkungen oder durch käuflichen Erwerb – in der Regel ermöglicht durch Förderung des Bayerischen Naturschutzfonds – in Eigentum der Stiftung gelangten. Ein Teil des Stiftungskapitals wurde in Gebäude investiert, die Naturschutzzwecken dienen:

  1. 2005 Geschäftsräume in der Pfarrstraße, die an den Bund Naturschutz als Geschäftsstelle vermietet sind.

  2. 2007 errichtete Maschinenhalle, die ebenfalls an den BN vermietet ist und der Unterstellung der Biotoppflegegeräte und -maschinen dient.

Die Gründung der Stiftung im Jahr 2003 ermöglichte ein Naturfreund aus dem Landkreis, der das Startkapital von 50.000,- EUR stiftete. Durch Zustiftungen konnte der jetzige Stand erreicht werden. Es besteht eine enge Kooperation mit der Kreisgruppe Ansbach des Bund Naturschutz. 

Bisherige Stiftungsarbeit:

  • Im Jahr 2004 erhielt die Stiftung eine ökologisch wertvolle Biotopfläche bei Schnelldorf als Schenkung, die bewusst der natürlichen Entwicklung überlassen wurde. Gemäß Satzung ist die Stiftung hier selbsttätig, die Fläche ist dauerhaft gesichert.

  • Im Jahr 2005 erfolgte die erste Ertragsausschüttung über 1.500,- EUR für Biotopankäufe  (Wollersdorfer Tal, Haslachtal) an den Bund Naturschutz.

  • 2006 unterstützte die Stiftung mit 7.000,- EUR das Projekt „Klassenzimmer Natur“ des Bund Naturschutz.

  • 2007 werden zunächst die Biotoppflegearbeiten des Bund Naturschutz mit 3.000,- EUR unterstützt.

  • 2008 wurden das Streuobstprojekt und die Biotoppflegearbeiten des BN mit insgesamt 8.000,- EUR unterstützt.

  • 2009 erhielt die Stiftung als Schenkung ein ökologisch wertvolles Hanggrundstück bei Rothenburg, das im Wesentlichen der natürlichen Entwicklung überlassen wird.
    Die Ausschüttung 2009 betrug 7.500,- EUR für Biotoppflegearbeiten an den Bund Naturschutz.

  • Anfang 2010 erfolgte eine weitere großzügige Grundstücksschenkung in Form eines fast 4 Hektar großen Mischwaldes bei Schrozberg.

  • Im Juni 2010 erhielt die Stiftung als bisher größte Grundstücksschenkung einen ökologisch intakten ehemaligen Steinbruch bei Rothenburg mit 8,26 ha Größe. Ein geringer Teil davon (7.000 qm bisher landwirtschaftliche Fläche) wurde käuflich erworben. Der Ankauf wurde vom Bay. Naturschutzfonds gefördert, für den Eigenanteil setzte die Stiftung eigene Mittel ein.

  • Im Herbst 2010 wurde die Stiftung in Sachen Flächensicherung ein weiteres mal selbst tätig: Sie hat in einem Biberrevier am „Moosgraben“ bei Bechhofen, wo schon viele Flächen in Hand des Bund Naturschutz sind, einen etwa 3.000 qm großen Weiher, den die Biberfamilie vorher zum Zentrum ihres Reviers erkoren hat, erworben. Der Ankauf wurde durch den Bay. Naturschutzfonds finanziell gefördert.

  • Zur Ausschüttung kamen 2010 dann noch EUR 4.000,- an den Bund Naturschutz für dessen Biotopschutzarbeit.

  • 2011 schüttete die Stiftung EUR 10.000,-  an den Bund Naturschutz aus.

  • 2012 schüttete die Stiftung ebenfalls EUR 10.000,- an den Bund Naturschutz aus.

  • 2013 schüttete die Stiftung in gleicher Weise EUR 10.000,- an den Bund Naturschutz aus.

  • 2014 wurde die Stiftung ein weiteres Mal in Sachen Flächensicherung selbst tätig: Sie hat den „Flachslander Weiher“, ein ökologisch herausragendes Gewässer mit knapp 10.000 qm Größe käuflich erworben. Zudem schüttete sie 22.000,- EUR an den Bund Naturschutz aus.

  • 2015 hat die Stiftung die „Ehemalige Lehmgrube bei Bechhofen“ mit über 21.000 qm Fläche sowie eine Feuchtwiese im Naturschutzgebiet „Moosteile am Klarweiher“ mit über 3.500 qm bei Ehingen erworben.

  • 2016 kam der Erwerb und die nachfolgende Biotopgestaltung einer 22.336 qm großen Feuchtwiese bei Bechhofen-Röttenbach sowie der Erwerb dreier Nassflächen mit 21.730 qm Biberlebensraum bei Wilburgstetten-Greiselbach hinzu. Zudem konnte die Stiftung bei Schnelldorf noch eine Streuobst-Hangfläche mit 2.088 qm erwerben.

  • 2017 kamen bei Tauberzell eine Magerwiese und ein der Natur überlassener ehemaliger Weinberg mit 5.743 qm als Schenkung eines Naturfreundes an die Stiftung. Zudem erwarb die Stiftung fünf ökologisch wertvolle Feuchtwiesen mit zusammen 15.000 qm im Naturschutzgebiet „Karrachsee“ bei Windelsbach. Zum Jahresanfang erfolgte die Anstellung einer Umweltpädagogin, die für den Bund Naturschutz dessen umweltpädagogische Programme „Klassenzimmer Natur“ durchführt. Als besondere Flächen konnten zwei Extensiväcker mit 43.075 qm erworben werden. Sie werden von einem örtlichen Bio-Landwirt nach Naturschutzdiktionen bewirtschaftet, es erfolgten auch Gestaltungsmaßnahmen wie Oberbodenabtrag und Heckenpflanzung.

  • 2018 wurde das „Klassenzimmer Natur“ weitergeführt, bei 60 mehrstündigen Aktionen an Kindergärten und Grundschulen nahmen 1.284 Kinder teil. Auch der Flächenerwerb ging weiter: Bei Dentlein wurden 30.820 Heidewald/Sandgrube erworben, bei Wassertrüdingen eine Feuchtwiese an der Wörnitz mit 9.151 qm.

Aufgrund dieser erheblichen Anstrengungen in den Erwerb ökologisch wertvoller Flächen kann die Stiftung bereits über 32 Hektar Flächen ihr eigen nennen, davon kamen über 14 Hektar als Schenkung an die Stiftung. Es ist ein bewährter Weg und bayernweit ein Novum, dass die Stiftung Ökoflächen erwirbt, das Flächenmanagement aber über die Bund Naturschutz-Kreisgruppe erfolgt.

Die Stiftung hofft auf weitere Zustiftungen – ob in Geld, Immobilien, Vermächtnissen oder anderen Sachwerten – um in Form des jährlichen Ertrages in noch größerem Umfang die Umwelt- und Naturschutzarbeit im Landkreis zu unterstützen.

Vorteile für Stifter/Spender

  • Die Zuwendung selbst bleibt dauerhaft im Grundstock erhalten, die Stiftung darf nur die Erlöse daraus verwenden.
  • Alle Zuwendungen sind von Schenkungs- und Erbschaftssteuer befreit.
  • Zuwendungen bis zu 1 Mio. EURO in den Stiftungsgrundstock können steuerlich als Sonderausgaben geltend gemacht und über 10 Jahre verteilt geltend gemacht werden.
  • Die Höchstgrenze der steuerlichen Geltendmachung liegt bei 20 % der Gesamteinkünfte

Spendenkonto Stiftung

IBAN: DE76 7655 0000 0000 3409 50

BIC: BYLADEM1ANS

BNK: Sparkasse Ansbach Stadt und Landkreis