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Obstannahme nun doch auch in Unternbibert

Anders als zunächst angekündigt, führt der Bund Naturschutz nun auch in Unternbibert zwei Obstannahmen nach seinem Grünspecht-Aufpreismodell durch.

01.09.2022

Wie Rüglands Bürgermeister Wolfgang Schicktanz und Günter Ries, beide BN-Vorstandsmitglieder, mitteilen, habe es etliche Anrufe aus der Bevölkerung gegeben, dass entgegen den ursprünglichen Rückmeldungen die Obstsituation im nördlichen Landkreis doch etwas besser als zunächst befürchtet sei.

Der BN habe dem kurzfristig Rechnung getragen und bietet deshalb am Samstag, den 24. September, am ehemaligen Raiffeisen-Lagerhaus in Unternbibert seine erste diesjährige Streuobst-Annahme an. In der Zeit von 8.00 bis 12.00 Uhr können dort ungespritzte Äpfel (keine Birnen) aus Streuobstbeständen angeliefert werden.

Die beteiligte Mosterei zahlt wie gewohnt zusätzlich zum Tagespreis einen Streuobst-Pflegebeitrag von Euro 4,60/dz. Um in den Genuss dieses Aufpreises  zu kommen, müssen die Äpfel entsprechende Kriterien erfüllen:

  • Sie müssen aus hochstämmigen Streuobstbeständen stammen
  • Im Wirtschaftsjahr darf kein chemischer Pflanzenschutz stattgefunden haben
  • Es müssen die Flurstücks-Nummern und die Gemarkung der Grundstücke angegeben werden von denen die Früchte stammen
  • Die Beschaffenheit des Obstes muss einwandfrei sein (keine Fäulnisspuren, nur trockene, saubere Ware)

Am 15. Oktober findet eine weitere Annahme statt. An diesem Termin werden auch Birnen angenommen.