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Erklärung zur Debatte um die Kriminalisierung von Klimaprotesten

Der Bund Naturschutz setzt sich seit Jahrzehnten für wirklichen Klimaschutz und die Energiewende ein. Wir haben uns an vielen entsprechenden Demos beteiligt bzw. selbst solche organisiert.

21.11.2022

Das Festkleben an Straßen oder die Beschädigung von Kunstwerken waren und sind nie unsere Protestformen. Das ändert aber nichts daran, dass wir uns entschieden gegen die Kriminalisierung solcher Protestformen von interessierter politischer Seite wenden. Dass Bayerns Wirtschaft, z. B. die energieintensive Chemieindustrie, von der aktuellen Energie-Knappheit besonders gefährdet ist, ist im Wesentlichen das Ergebnis der klimafeindlichen bayerischen Energiepolitik der letzten Jahrzehnte: Forcierung der Atomenergie, Verhindern des engagierten Ausbaus der Regenerativen, insbesondere der Windkraft, Verhindern eines zeitgemäßen Stromnetz-Ausbaus…

In den vergangenen Wochen mussten wir erleben, wie das Eintreten gegen die Klimakrise und legitime Protestformen wie gewaltfreier ziviler Ungehorsam pauschal kriminalisiert wurden. Unser Bundesverband BUND hat aus diesem Grund eine gemeinsamen Erklärung mit weiteren Verbänden verabschiedet, die hier zum Download bereitliegt. Sie kann gerne weiterverbreitet werden.