Auf Entdeckungstour im Boden – Kindergruppe erforscht das Leben unter unseren Füßen
Ausgestattet mit Becherlupen und viel Neugier untersuchten die jungen Naturforscherinnen und Naturforscher die Erde. Dabei kamen zahlreiche Bodenbewohner ans Licht: Asseln, Käfer, Regenwürmer und sogar Nacktschnecken. Letztere gelten zwar oft als ungeliebte Gartenbewohner, doch die Kinder erfuhren, dass auch sie wichtige Aufgaben im natürlichen Kreislauf übernehmen und ihren festen Platz im Ökosystem haben.
Besonders spannend waren die selbst angelegten „Regenwurmhotels“ in vier Gläsern. Hier konnten die Kinder beobachten, wie Regenwürmer den Boden lockern, durchmischen und verändern. Außerdem verglichen sie Kompostproben unterschiedlichen Alters – von drei Tagen bis zu drei Wochen. So wurde anschaulich, wie unzählige kleine Organismen Pflanzenreste zersetzen und daraus wertvollen Humus entstehen lassen.
Neben dem Forschen wurde auch tatkräftig angepackt: In einem bereits vorbereiteten Beet pflanzten die Kinder Kartoffeln. Mit Spaten und Grabegabel lockerten sie die Erde, setzten die Knollen und erfuhren ganz praktisch, wie aus einer Kartoffel eine neue Pflanze wächst.
Mit viel Begeisterung, Teamgeist und Entdeckerfreude erlebten die Kinder einen abwechslungsreichen Nachmittag. Das Treffen zeigte einmal mehr, wie faszinierend die Natur direkt vor der eigenen Haustür sein kann – und wie viel es selbst im Boden noch zu entdecken gibt.






