Biotoppflege am Scheerweiher durch Bund Naturschutz

Ansbach-Schalkhausen. Auf gute Resonanz stieß der Aufruf des Bund Naturschutz (BN) zur Biotoppflege im Naturschutzgebiet Scheerweiher.

Aktive Helfer*innne beim aufladen der Schlehen und Heckrosen Foto von BN, Helmut Altreuther

Aktive Helfer*innne beim aufladen der Schlehen und Heckrosen Foto von BN, Helmut Altreuther

Aktive Helfer*innne beim aufladen der Schlehen und Heckrosen Foto von BN, Helmut Altreuther

16.02.2019

Ansbach-Schalkhausen. Auf gute Resonanz stieß der Aufruf des Bund Naturschutz (BN) zur Biotoppflege im Naturschutzgebiet Scheerweiher.

 

Etwa 15 Naturfreunde halfen mit, das auf dem Halbtrockenbereich liegende Gestrüppmaterial auf der Fläche mit Gabeln zusammen zu schwaden, auf einen leichten Anhänger aufzuladen und dann bodenschonend aus der empfindlichen Fläche an deren Rand abzutransportieren. Dort wird es zusammen mit anderem Entbuschungsmaterial demnächst zu Hackschnitzeln gehäckselt. Einige Zeit vorher waren die kniehohen Gehölzaustriebe – meist Schlehe und Heckenrose – von BN-Mitarbeitern mit der Motorsense bodeneben gekappt worden. Wie BN-Geschäftsführer Helmut Altreuther den Teilnehmern erläuterte, kam es beim Abräumen vor allem darauf an, möglichst keinen der dornigen Austriebe zu übersehen. Herumliegendes Dornenmaterial bedeutet Verletzungsgefahr für weidende Schafe. Und die mehrmalige Beweidung durch den Hüteschäfer im Sommerhalbjahr sei die wichtigste Erhaltungsmaßnahme für die Halbtrockenrasen. Damit würden diese vom Zuwuchern durch Gehölzaustriebe freigehalten und Biomasse entzogen, so dass der ökologisch gewünschte magere Zustand erreicht werden. Dieser wiederum bedinge ein hohes Blühangebot und einen hohen tierischen Artenreichtum, v. a. an Insekten. Die Entbuschung von Teilbereichen durch den BN sei lediglich eine flankierende Hilfsmaßnahme, wo der Schafverbiss alleine nicht ausreicht.