Hambacher Wald: Retten statt roden

Der Kohlekonzern RWE will den letzten Rest des Hambacher Waldes für den Tagebau abholzen – obwohl die Kohle-Kommission gerade über den Kohleausstieg verhandelt. Wir fordern von Bun­­des­um­­weltministerin Svenja Schulze, NRW-Um­welt­ministerin Ursula Heinen-Esser, NRW-Ministerprä­si­dent Armin Laschet und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: Retten Sie den Hambacher Wald!

Rettet den Hambacher Wald
24.08.2018

Wenn es nach RWE geht, soll der Hambacher Wald dem Tagebau weichen. Obwohl die Kohle-Kommission gerade über den Kohleausstieg verhandelt, will der Energiekonzern Fakten schaffen und den letzten Rest des Hambacher Waldes für den Tagebau abholzen. 

Der Hambacher Wald ist uralt, seine einzigartige Entwicklung ist seit der Wiederbewaldung nach der letzten Eiszeit ununterbrochen. Seine Bedeutung für viele seltene Tiere wie Mittelspecht, Springfrosch oder Haselmaus ist groß. Doch seit 1978 gräbt sich der Braunkohletagebau Hambach durch diesen besonderen Lebensraum. Und das soll ab Oktober auch so weiter gehen. Die Begründung: Die Rodungen seien zwingend notwendig, um den Weiterbetrieb der Kraftwerke zu gewährleisten. Doch das stimmt nicht!

Zwingend ist, dass wir der Klimakrise Einhalt gebieten – begonnen mit dem Klimakiller Kohle. Und dass der Hambacher Wald geschützt wird. RWE muss die Rodungen aussetzen, solange über den Kohleausstieg verhandelt wird.

Wir fordern Bundes- und NRW-Landesregierung auf, sich für den Erhalt des Hambacher Waldes einzusetzen.

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