Gründung des Aktionsbündnis „Damit Bayern Heimat bleibt - Betonflut eindämmen“ Stadt und Landkreis Ansbach

19.04.2018

Das Aktionsbündnis wollen wir am Donnerstag den 19.April 2018 um 20:00 Uhr in Schernberg bei Herrieden, im Landgasthof Bergwirt gründen, hierzu laden wir Sie herzlich ein.

Wie Sie aus der öffentlichen Presseberichterstattung in den letzten Monaten entnommen haben, sammelt in Bayern ein Bündnis von Organisationen Unterschriften für ein Volksbegehren gegen den Flächenfraß. Die Volksinitiative hat zum Ziel, ins bestehende bayerische Landesplanungsgesetz (BayLplG  ab 2020 ein Flächensparziel einzufügen. Zum Schutz von Boden und zum sparsamen Umgang mit Fläche, soll in diesem Gesetz eine Höchstgrenze des täglichen Flächenverbrauchs auf 5ha pro Tag festgeschrieben werden. Mit dem Gesetz verfolgen die Antragsteller, dass in Bayern eine verbindliche Grenze für den Flächenverbrauch – der Umwandlung von unbebauter Fläche und Natur in Siedlungs- und Verkehrsfläche – eingeführt wird.

Nachdem inzwischen bayernweit die notwendigen Unterstützerunterschriften für den Zulassungsantrag des Volksbegehren mit 46.000 Unterschriften erreicht wurden und nachdem das bayerische Innenministerium die Zulassung des Volksbegehrens abgelehnt hat, befasst sich jetzt das bayerische Verfassungsgericht mit dessen Zulassungsantrag. Die Trägerorganisationen auf Landesebene sind voller Zuversicht, dass das Gericht zu ihren Gunsten entscheiden wird, dann nämlich werden alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger Bayerns aufgerufen, sich innerhalb von 14 Tagen in ihren Rathäusern einzutragen, um ein Volksbegehren durchzusetzen. Die Initiatoren des Aktionsbündnisses gegen den Flächenfraß bitten dringlich um rege Beteiligung zum Schutz von Heimat und Natur.

Um das Volksbegehren erfolgreich zu gestalten, sind in Bayern rund 1.000.000 Unterschriften notwendig. Aus der Erfahrung mit anderen Volksbegehren stellt dies eine echte Herausforderung dar. Um diese Zahl an Unterstützer-Eintragungen zu erreichen, müssen an nur 10 Werktagen sehr viele Menschen mobilisiert werden. Hierzu ist es notwendig, dass alle Organisationen und Privatpersonen, die für einen sparsamen Umgang mit Boden eintreten, koordiniert zusammenarbeiten. Das angestrebte Aktionsbündnis soll hierzu einen wichtigen Beitrag leisten.

Wir bitten um breite Unterstützung und aktiver Beteiligung an dem Aktionsbündnis.

http://www.betonflut-eindaemmen-ansbach.de