Amphibien - Helfer gesucht

Bald ist es wieder soweit: Wenn die Nachttemperaturen über 5 Grad steigen, meistens ab Anfang März, begeben sich unsere Amphibien auf ihre sogenannte „Laichwanderung“: Von ihrem Winterquartier, meist im Waldboden eingegraben, begeben sie sich auf die Wanderung zum Laichgewässer. Wenn dazwischen eine vielbefahrene Straße liegt, wird ein Großteil der Tiere überfahren. Um dies zu verhindern, betreut der Bund Naturschutz mit Hilfe von freiwilligen ehrenamtlichen Helfern im Landkreis in dieser Zeit über 40 Straßenabschnitte.

Erdkröte
18.02.2019

Bald ist es wieder soweit: Wenn die Nachttemperaturen über 5 Grad steigen, meistens ab Anfang März, begeben sich unsere Amphibien auf ihre sogenannte „Laichwanderung“: Von ihrem Winterquartier, meist im Waldboden eingegraben, begeben sie sich auf die Wanderung zum Laichgewässer. Wenn dazwischen eine vielbefahrene Straße liegt, wird ein Großteil der Tiere überfahren. Um dies zu verhindern, betreut der  Bund Naturschutz mit Hilfe von freiwilligen ehrenamtlichen Helfern im Landkreis in dieser Zeit über 40 Straßenabschnitte. Es handelt sich alljährlich um die größte Artenschutzaktion im Landkreis. Wir können das nur leisten, weil sich etwa 120 Personen bereit erklären, ehrenamtlich im Zeitraum von etwa vier Wochen die tägliche Betreuung eines Straßenabschnittes zu übernehmen.

Wir haben in diesem Jahr vier Straßenabschnitte, wo die langjährigen Betreuer nicht mehr zur Verfügung stehen. Es handelt sich dabei um einen Abschnitt bei Weinberg (Gemeinde Aurach), am Brunnweiher (Gemeinde Ehingen), bei Wachsenberg (nähe Rothenburg) und bei Rügland. Um die Betreuung weiterhin aufrecht zu erhalten, suchen wir dringend ehrenamtliche Helfer/innen, die während der Laichzeit bereit sind, nach fachlicher Einweisung bei der Betreuung mit zu helfen. Erfahrungsgemäß erstreckt sich die Laichzeit über einen Zeitraum von etwa vier Wochen. Während dieser Zeit muss der Zaun früh und abends täglich kontrolliert werden. Die in die Fangeimer geplumpsten Kröten, Frösche und Molche müssen gezählt, nach Möglichkeit bestimmt und anschließend über die Straße gebracht werden. Der Zeitaufwand pro Kontrollgang liegt bei etwa 30 - 60 Minuten.

Wir hoffen, dass sich für die genannten Abschnitte Naturfreunde melden, damit die Amphibienrettung auch an diesen Abschnitten weiterhin möglich ist.